Macht und Gestaltung
Wer entwickelt die Systeme, nach denen Inhalte sortiert werden? Welche Interessen stecken in Plattformregeln, Geschäftsmodellen und Empfehlungen – und was bedeutet das für Meinungsbildung?
Themenfeld 02 · Politische Bildung
Plattformen, Algorithmen und Künstliche Intelligenz prägen, wie junge Menschen sich informieren, miteinander sprechen und politische Wirklichkeit wahrnehmen.
In meinen Workshops, Impulsen und Bildungsangeboten wird Digitalisierung nicht als technisches Spezialthema behandelt, sondern als Teil demokratischen Alltags – verständlich, alltagsnah und mit Raum für eine eigene Haltung.
Einführung
Wer dort spricht, gehört wird, unsichtbar bleibt oder gezielt beeinflusst wird, betrifft Fragen von Macht, Teilhabe und Verantwortung. Deshalb gehört Tech und Demokratie in die politische Bildung – nah an der Lebenswelt junger Menschen, ohne zu belehren.
Ich eröffne Lernräume, in denen digitale Entwicklungen eingeordnet, Widersprüche ausgehalten und Positionen geprüft werden können. Ziel ist nicht Technikbegeisterung oder Technikskepsis, sondern Urteilsfähigkeit.
Demokratie lebt davon, dass Menschen verstehen, mitdenken und sich einbringen – auch dort, wo Feeds, Empfehlungssysteme und automatisierte Systeme den Alltag strukturieren.
Zusammenhänge
Technologie ist nicht neutral. Sie strukturiert Aufmerksamkeit, verstärkt Stimmen, sortiert Informationen und verschiebt, was als normal gilt. Gesellschaftliche Konflikte finden online neue Formen – und demokratische Aushandlung braucht Menschen, die das durchschauen.
Wer entwickelt die Systeme, nach denen Inhalte sortiert werden? Welche Interessen stecken in Plattformregeln, Geschäftsmodellen und Empfehlungen – und was bedeutet das für Meinungsbildung?
Digitale Räume können Zugehörigkeit stiften und Stimmen sichtbar machen. Sie können ebenso ausgrenzen, aufheizen oder unsichtbar machen. Beides gehört in die Workshops.
Demokratie braucht Verabredungen: Fairness, Widerspruch, Schutz vor Gewalt. Digitale Öffentlichkeiten verlangen dieselben Fragen – nur mit anderen Werkzeugen und einer anderen Geschwindigkeit.
Schwerpunkte
Die Inhalte schließen an das an, was junge Menschen täglich tun: scrollen, teilen, erzeugen, vergleichen. Daraus entstehen Gespräche über Wahrheit, Einfluss und Selbstbestimmung.
Was kann KI – und was nicht? Wo entstehen Texte, Bilder und Stimmen, die echt wirken, es aber nicht sind? Jugendliche prüfen Grenzen, Risiken und Chancen, statt der Technik die Deutung zu überlassen.
Feeds sind keine zufälligen Fenster zur Welt. Algorithmen belohnen Aufmerksamkeit. In den Workshops geht es um Filterblasen, Desinformation, Gruppenzwang – und um die Frage, wie Plattformen demokratische Streitkultur verändern.
Smartphones, Apps, Daten und automatisierte Entscheidungssysteme prägen Schule, Freizeit und öffentliche Debatte. In den Workshops wird diese Infrastruktur sichtbar gemacht – und gefragt, wem sie nützt und wie Mitbestimmung darin möglich bleibt.
Workshopthemen
Die Leitfragen werden an die Gruppe angepasst. Sie dienen als Einstieg in Gespräch, Urteilskraft und Perspektivwechsel – nicht als Checkliste.
Das Themenfeld ist für Schulen und für die Jugendgerichtshilfe anschlussfähig – immer mit Blick auf den konkreten Alltag der Gruppe.
Praxis
Ob Impuls, Projekttag oder Reihe: Workshops, Impulse und Bildungsangebote entstehen gemeinsam. Methodisch steht im Mittelpunkt, was denk.demokratie ausmacht – politische Bildung, die nicht belehrt, sondern befähigt.
Themenfelder
Jedes Themenfeld hat eine eigene Seite mit Einführung, Workshopthemen und der Möglichkeit zur Anfrage.
Kontakt
Sie möchten Tech und Demokratie in Ihre Schule, Einrichtung oder Maßnahme holen? Ich entwickle gern Workshops, Impulse oder Bildungsangebote, die auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind.